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An dieser Stelle veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Berichte über Konzertreisen sowie Exkursionen, welche uns unsere Kunden zur Verfügung gestellt haben. Wenn auch Sie durch unsere Reisen inspiriert wurden, freuen wir uns über Text- und Bildmaterial, das Sie uns gerne an info@wilckenkulturreisen.de senden können.

"Jardin de Gretel" von Anita Gibon
"Jardin de Gretel" von Anita Gibon

“Chez Mme Suzel”

...so war die Fahrt von Wilcken-Kulturreisen überschrieben, die wir gemeinsam mit einer Gruppe sehr am Elsass Interessierter am 15. Juni unternahmen. Aber was mit dem Namen der Madame Suzel,  einer zarten blonden Dame um die Siebzig überschrieben war, stellte sich als Fahrt zu gleich drei bemerkenswerten Damen an diesem Sonntag heraus. Die Exkursion begann in Uttenhoffen, einem kleinen Ort, den man auf der Landkarte zwischen Hagenau und Niederbronn suchen muss. Im Garten von Jean-Louis Cura hinter einem in der typisch blauen Farbe angestrichenen Bauernhofes, dessen Reste auf das 16. Jahrhundert zurückführen sind, fanden wir neben Kräutern und toskanisch anmutenden Gehölzen eine Menge Kunstgegenstände, welche das Auge immer wieder Neues erblicken ließen. Der Anstrich der Gebäude, die liebevoll auch „Ferme Bleue“ genannt werden, wird auf Basis einer Silikat-Mineralfarbe hergestellt, die nur einmal aufgetragen werden muss, danach jedoch kristallisiert sobald sie mit Kalk in Verbindung kommt. Bei wechselnder Witterung wie z.B. Feuchtigkeit und Wärme wechseln die Fassaden so ihre Intensität des Blaus….

Gleich gegenüber dem Anwesen klopften wir ans Tor eines weiteren, in noch dunklerem satten Blau gehaltenen alten Gemäuers… Die Nachbarin, Anita Gibon öffnete und entführte uns in ein Gesamtkunstwerk aus Antiquitäten und einem Buchsbaumbestand der über 200 Jahre alt ist und Seinesgleichen sucht. In Erinnerung an ihre vor zwei Jahren verstorbene Mutter, der dieser Bauernhof gehörte, nennt sie ihn liebevoll „Jardin de Gretel“.

Die zweite bemerkenswerte Dame dieser Reise lernten wir zu Mittag kennen. Den bürgerlichen Namen kennen wohl die wenigsten: „Madame Suzel“ wurde sie schon in ihrer Straßburger Zeit genannt, wo sie in „La Petite France“ über 23 Jahre einen gleichnamigen Teesalon  betrieb. Eigentlich wollte sich Odette Jung 1996 zur wohlverdienten Ruhe setzen und begann am Wiederaufbau alter Bauernhäuser (1672, 1712, 1812) und der Ausgestaltung derselben mit  liebevollen Dekorationen. Die Balkendecke einer alten Poststation fand ebenso Verwendung wie  ein Kachelofen aus dem 18. Jahrhundert sowie ein napoleonischer Herd. Als Gardinen fungieren Tauf– und Kommunionkleid der Madame. Ein elsässisches Gesamtkunstwerk in dem Sie speisen, wie im eigenen Wohnzimmer.  Die Speisen, die gereicht werden und vor allem die Desserts sollten die Leser selbst erlebt und genossen haben!
Auf alle Fälle kam der Besuch des “Château d’Angleterre” mit seiner terassenförmig angelegten Parkanlage gerade recht, um einen Spaziergang nach dem üppigen Essen zu absolvieren.

Zum Abschluss einer sehr gelungenen Reise lernten wir die dritte und nicht weniger interessante Dame, die sich mehrmals selber als „geschwätzig“ bezeichnen mochte, was sie aber umso herzlicher machte, kennen. Sie ist die aus Österreich stammende Hausdame von  Baronin und Baron de Grouvel des Schlosses von Osthoffen. In lebhafter Art wurden wir durch das liebevoll restaurierte Schloss mit seinen kürzlich neu renovierten „chambres d'hôtes“ geführt und nahmen gemeinsam zum Abschluss einen Crémant im Turmzimmer des Schlosses zu uns.

Eine Reise, die wir den Lesern sehr ans Herz legen möchten. Wilcken-Kulturreisen hat uns an diesem Tag in nahegelegene ver- und bezaubernde Winkel des Elsass entführt gemäß ihrem Slogan ... On y va
Quelle: Gaby und Frank Weiler

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Jeanne D'Arc war auch schon da - REIMS!
 
Ihr Standbild steht auf dem Place du Parvis vor der Kathedrale in Reims. Immerhin hat sie Karl VII. über-zeugen können, sich in Reims krönen zu lassen.  Das war allerdings schon im Jahre 1429. Wir waren im April 2008 mit Wilcken-Kulturreisen in Reims. Reims und die Champagne sind ein ideales Ziel für eine Kurzreise.  Für uns als Grenzgänger zum nahen Frankreich und auch Luxemburg ist die Stadt in weniger als drei Stunden zu erreichen. Somit ist ein entspannter Tagestrip möglich. 
Dr. Niels Wilcken, dem Reiseveranstalter, gelingt es immer wieder, Dinge zu entdecken, an denen man ansonsten achtlos Vor-über gehen würde. Sicher, die Kathedrale kennt jeder. Schon weniger bekannt ist die Pilgerkirche
St. Rémi, am Rande der Stadt gelegen. Die Geschichte dieser Kirche und ihre Architektur sind allein schon eine Reise wert. 
Am Nachmittag blieb Zeit für ein Essen in einem typisch französischen Bistro. Sehens-wert ist auch die Bibliothek in Reims, die in reinstem Art Deco erbaut ist. Der Mäzen, der das Gebäude nach dem ersten Weltkrieg erbauen ließ, war übrigens Andrew Carnegie. Die Reise ist mit einem Abstecher in die Champagne zu einem Winzer ausgeklungen. In dem Weinort Ludes war in einem sehr schönen Anwesen eine Champagnerverkostung mit einem Buffett vorbereitet. Das stilvolle Ambiente und die netten Gastgeber haben für einen schönen Abschluss der Reise gesorgt. Das war sicher nicht unser letzer Abstecher in die Champagne, nicht zuletzt des wunderbaren Rebensaftes wegen.
 Quelle: Wolfgang und Maria Fett
 siehe auch: http://www.globalzoo.de/Maja/blog-beitrag-b3965.php

 

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Ein Sommerwochenende in Paris

Diese Fahrt vom 27. bis 29. Juni 2008 wird bei den Mitreisenden sicherlich noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben. Denn nicht nur ein umfangreiches Besichtigungsprogramm wurde geboten, auch der Besuch einer Aufführung in der Opéra Garnier stand zur Verfügung.

Im Anschluss an die Besichtigung der berühmten Kirche St. Etienne-du-Mont schloss sich eine Führung durch die Opéra Garnier an. Dort beeindruckte den Besucher nicht nur das prunkvolle Treppenhaus mit den Galerien und den schön ausgestalteten Räumen, sondern auch der Zuschauerraum mit dem von Marc Chagall geschaffenen Kuppelgemälde.

Das weniger bekannte Museum Nissim de Camondo präsentierte die Wohnräume einer wohlhabenden Familie, die im vorigen Jahrhundert dort gelebt hatte. Nach der Besichtigung der Kirche St. Pierre-de Montmartre blieb noch genügend Zeit, um von der Terrasse vor der Kirche Sacré Coeur die Aussicht auf die Stadt zu genießen. Nahe am Jardin du Luxembourg gelegen, präsentierte sich die Kirche Val-de-Grace in ihrer barocken Schönheit. Ein Blickfang ist sicherlich die herrlich ausgestaltete Kuppel im Innern der Kirche sowie der imposante Altar. Am Abend war dann der Höhepunkt unseres Parisaufenthaltes, der Besuch des Balletts „Die Kameliendame" nach der Musik von Frédéric Chopin. Eine gefühlvolle Musik, zu der meisterhaft getanzt wurde unter der Choreographie von John Neumeier.

Tags darauf konnten wir bei einer Seinerundfahrt in einem der Bateaux-Mouches noch eine Vielzahl der bereits bekannten Sehenswürdigkeiten bewundern. Den Abschluss der Fahrt bildete ein kurzer Halt am Schloss Chateau-de-Champs, das auch über einen schön gestalteten Park verfügt.

Es war ein Sommerwochenende in Paris, wie es schöner nicht hätte sein können! Eine Fahrt mit Wilcken-Kulturreisen kann ich nur empfehlen.
Quelle: Gertrud Baselau

 

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Der schöne Norden – Schleswig-Holstein, Dänemark, Lübeck und Worpswede

07. – 13. September 2008  

Ein umfangreiches und interessantes Besichtigungsprogramm erwartete unsere Reisegruppe. Nach geführten Rundgängen in Bremen und Worpswede sowie einer Torfkahnfahrt auf einem der Flüsse im Teufelsmoor ging es weiter Richtung Schleswig-Holstein. Glücksburg war für die nächsten Tage unser Domizil. Von dort aus bis zu den dänischen Grenzorten Mögeltonder und Tonder war es nicht allzu weit. Mittelalterliche Häuserzeilen, schön verzierte Gebäude  und reich ausgestattete Kirchen sowie ein Schloss galt es zu bewundern. Zurück über die Grenze nach Seebüll war es nur eine kurze Strecke.  Im dortigen Museum erfuhren wir Wissenswertes über das Leben und die Werke des Malers Erich Nolde. Selbstverständlich war in Glücksburg auch die Besichtigung des schönen Wasserschlosses vorgesehen. Im nahen Flensburg beeindruckten uns die Kirche St. Nikolai mit ihrer reichen Innenausstattung, die Heilig-Geist-Kirche sowie die umgestalteten ehemaligen Kaufmannshöfe. Gemütlich zu ging es bei einer Fahrt mit dem Fördedampfer von Flensburg nach Glücksburg. Schleswig und der Besuch des Domes St. Petri  mit dem bekannten Bordesholmer-Altar, ein Werk von Hans Brüggemann aus dem 16. Jahrhundert - ein besonderes Erlebnis für den Kunstliebhaber! Ein kurzer Spaziergang noch durch die frühere Fischersiedlung Holm inmitten der Stadt – und schon ging es weiter nach Haithabu, ehemals eine Wikingersiedlung. In Heikendorf erhielten wir einen wunderschönen Eindruck von der mit Schiffen reich befahrenen Kieler Förde. Zusätzliche Highlights waren auch ein kurzer Stopp am Plöner Schloss mit Blick auf den Plöner See sowie eine Besichtigung der romanischen Kirche in Bosau. 

Der letzte Reisetag war der Hauptstadt Lübeck gewidmet, der traditionsreichen Hansestadt. Die Puppenbrücke, die Salzspeicher,  das Holstentor, die Kirchen St. Petri und  St. Marien, das Rathaus, das Gängeviertel, die Schiffergesellschaft, das Buddenbrookhaus, Gebäude der verschiedensten Stilepochen und Bedeutung  – Lübeck fasziniert mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Zum Ende unserer Fahrt erwartete uns noch ein besonderer Kunstgenuss: ein Orgelkonzert in der wunderschönen Kirche St. Jakobi. Vom Organisten wurden nacheinander auf den drei verschiedenen historischen  Orgeln Werke von

Pasquini, Bach, Böhm, Buxtehude und Liszt gespielt. Ein krönender Abschluss einer wunderschönen Reise in den Norden Deutschlands, die sicherlich bei den Mitreisenden noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben wird!  
Quelle: Gertrud Baselau

 


 

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